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Archiv für Dezember 2013

Bradley Smoker

24 Dezember 2013

wow schnell ist der Dezember vergangen, viel hat sich getan.

Der Vorteil wenn man kein Kind mehr ist ist sicherlich: Man kann sich das, was man zu Weihnachten gern haben will, selbst kaufen bzw. bekommt man Geschenke teilweise schon vor dem “großen Tag”. Wie zum Beispiel der Bradley Countertop Smoker welcher gestern sofort mit Pulled Pork eingeweiht wurde.

Der Nachteil (oder vielleicht auch Vorteil, wer weiß…) an den BBQ Sachen ist, dass man es nicht so ohne weiteres mal auf die Schnelle herbeizaubern kann, bzw Planung und Vorbereitung das um und auf sind. Ausserdem kann man je nach Wohnumfeld nicht einfach seine Nachbarn einräuchern. Abhilfe schafft der Bradley Smoker. Er braucht nur eine Steckdose und schon kann der Räucherspaß losgehen. Anfangs habe ich das Gerät noch in der Küche betrieben, ein “Auspuffrohr durchs gekippte Fenster gelegt, hat nicht verhindert, dass in kurzer Zeit der Rauch deutlich in der Küche wahrnehmbar war. Auf dem Balkon hält sich die Rauchbelästigung aber in einem normalen Rahmen, mir sind jedenfalls keine Klagen zu Ohren gekommen. Das Gerät hält die eingestellte Temperatur recht konstant ein, so genau muss das auch nicht sein. ca 100 – 110°C und gut ists. Ich habe dann 4 Stunden geräuchert (alle 20 Minuten wird so eine Räucherbiskette nachgeschoben) und weitere 6 Stunden einfach ja … hm… “gegart”.

IMG-20131223-WA0001Das ist eigentlich schon der größte Kritikpunkt, dem man sich als Elektrosmoker gefallen lassen muss: Das wäre kein echtes BBQ, da ginge der ganze Sinn dahinter verloren. Ich gebe den Kritikern teilweise recht, aber am Ende bin ich es, der perkekt geräuchertes Fleisch am Wochenende ohne viel Aufsehens erzeugen und natürlich auch geniessen kann. Und das lässt eventuelle Unkenrufe gleich verstummen ;-) Meinen anderen Smoker kann ich ja trotzdem immer noch verwenden, am liebsten wenn viele Leute zusammenkommen.

 

Hier ein paar Bilder, damit man sich etwas darunter vorstellen kann.

Keksln

2 Dezember 2013

Ich habe die Kekse meiner Großtante, die “Fumpa-Godi” immer verehrt. Jedes Jahr beim Besuch bei ihr am 1. Jänner (das “Neujohrs ogwinna”) stand ein Teller Weihnachtskekse auf dem Küchentisch. Darauf waren Lebkuchen zu finden mit richtig grellem, neonrosa gefärbten Zuckerguss. Mittlerweile weiß ich, dass der Zuckerguss mit Rohnensaft gefärbt wurde. Unglaublich was das für eine Farbe gibt aus völlig natürlichen Zutaten.

Das Highlight waren für mich aber diese hellgelben Sticks, die auch auf dem Teller zu finden waren. Die schmeckten einfach wahnsinnig reichhaltig und vannilig. Vor kurzem kamen mir diese Kekse wieder in den Sinn und ich musste meine Mutter fragen, ob sie mir nicht das Rezept dafür geben kann. Immerhin gilt es, das Andenken an meine Fumpa-Godi aufrechtzuerhalten.

Meine Fumpa-Godi wohnte und arbeitete auf einem Bauernhof. Sie hielt Hühner und ein paar Kühe. Sie hatte also Zugriff auf etwas, was man heute unter einem Biolabel teuer erstehen muss: frische Milch und frische Eier von glücklichen Tieren. Als ich das Rezept sah, wurde mir einiges klar. Sie war immer eine bescheidene und sparsame Frau und musste eben mit dem auskommen, was da war. Auch der Name der Kekse “Maschinenkeks” hat leider etwas gänzlich unromantisches und keineswegs weihnachtliches an sich.

Nun ja, ich habe mich streng an das Rezept gehalten und wirklich durch die “Maschine” also einen Fleischwolf mit Spritzgebäckvorsatz gelassen. Die Fumpa-Godi lebt leider schon lange nicht mehr, darum glaube ich, darf ich das Rezept veröffentlichen:

maschinenkeksJa so war das früher. Keine Angaben zu Backzeiten oder Temperaturen. Also nochmal bei Muttern rückgefragt und eine ebenso aufschlussreiche Antwort bekommen: “Da musst halt dabeibleiben und schauen.” – “Grmpfljt” – diese Antwort wollte ich nicht. Naja, mir wurde zumindest mitgeteilt, dass 170°C und 10 Minuten ein guter Anfangswert wären. Also den Teig zusammengemixt, dabei auf beste Zutaten achten, weil viel Mehr als Butter und Zucker und Eier ist da ja nicht drin :-) Den Teig hab ich zu einer langen Rolle geformt und in Folie eingewickelt (hatte die Fumpa-Godi sicher nicht) im Kühlschrank 1 Stunde rasten lassen.

Der Teig ließ sich wunderbar durch den Fleischwolf drehen, die entstandenen Streifen in gutem Abstand zueinander auf das Backblech legen und dann 10 Minuten + 2 Minuten + 2 Minuten + 2 Minuten backen. (Ab Blech 2 hab ich dann den Timer auf 14 Minuten eingestellt – sowas wie einen Timer hatte die Fumpa-Godi sicher auch nicht)

Das Ergebnis: erstaunlicherweise nahe am original. Dieser geile buttrige, süße vannilige Geschmack – sensationell. Erinnert mich ganz stark an Shortbread und schmeckt sicher nicht nur zur Weihnachtszeit. Danke Fumpa-Godi, danke Mama :-)

 

Balkonschinken

2 Dezember 2013

Der Schinken (ich nenne ihn mittlerweile “Balkonschinken”) wird mit der Zeit besser. Er ist nun etwas härter geworden und lässt sich gut in dünne Scheiben schneiden, zB.  für Sandwich:

RockRadio1